Tarot – Der Narr

Tarotkarte der Narr und seine Bedeutung

Schlagworte positiv

Kindlichkeit, kindliche Neugierde, Suche, Offenheit, Unbeschwertheit, Unbefangenheit, Leichtigkeit, Lebendigkeit, Lebenslust, Sorglosigkeit, Spontanität, Fröhlichkeit, Optimismus, Angstfrei, Verspieltheit, Einfachheit

Schlagworte negativ

Leichtsinnige Naivität, fehlende Ernsthaftigkeit, törichte Unerfahrenheit, Sprunghaftigkeit, Oberflächlichkeit, Leichtsinnigkeit, Chaos, Dummheit, Verantwortungslosigkeit, Unbeständigkeit, unangebrachte Verspieltheit

Tarotkarte der Narr Allgemein

Der Narr ist eine faszinierende Tarotkarte, weil er von Naivität bis Weisheit alles in sich trägt.

Aufgeschlossen und weltoffen strebt der Narr – als Suchender, als Kind – nach neuem Bewusstsein und will seine Fähigkeiten erweitern, sein wahres Potential erkennen.

Der Narr steht für neue Dinge ausprobieren und dabei mit Leichtigkeit, lebendig und unbefangen voranzuschreiten. So sollte jeder Anfang frei und unbekümmert mit Neugierde starten. Hierin liegt auch die tiefe Weisheit des Narren.

Lebensabschnitte die wir mit Weisheit und Ernsthaftigkeit meistern sollten, aber vom Narren gekennzeichnet werden, sind Warnungen nicht leichtfertig zu handeln. Hier kommt dann die Unerfahrenheit, Naivität, Sprunghaftigkeit und Sorglosigkeit im negativen Sinne zum Vorschein.


Tarot – Der Narr als Zukunftsprognose

Dennoch ist der Narr zu aller erst eine positive Glückskarte, die auf neue Lebensabschnitte hinweist. Lebensabschnitte die wir zunächst als Unerfahrene betreten, welche für uns einen wahren Schatz beherbergen, den es zu entdecken gilt. Der Narr beginnt seine Reise im Bestreben nach neuem Wissen, auf der Suche nach verborgenen Geheimnissen will er sich einen Überblick über die Landschaft des Lebens verschaffen. Ein erwachtes Bewusstsein macht sich auf den Weg der Erkenntnis. Dabei ist er frei, offen, unabhängig, neugierig, ohne Vorbehalte und unbelastet. Zu diesem Verhalten fordert uns diese Karte auf!

Dabei sollten wir optimistisch und angstfrei neue Wege beschreiten und die Bereitschaft in uns tragen, zu unserem höheren Selbst zu finden.

Tarot – Der Narr als Verhaltensweise

Im positiven Sinne heißt es hier die Narrenfreiheit leben. Zu Hof- und Kaiserzeiten und auch heute in der Karnevalzeit oder in Karikaturen sagt der Narr im Gewand der Lächerlichkeit seine ehrliche Meinung ganz offen. Der Narr ist ein Freidenker, unabhängig und offen verfolgt er seine eigenen Ideen und Träume. Damit steht er für die Loslösung von Schuldgefühlen, hemmenden Glaubenssätzen und auferlegten Grenzen. Dies lässt ihn Lügengebäude durchschauen und wahrgenommene Realität hinterfragen.

Nur dort wo ein verantwortungsbewusstes Handeln gefordert ist, warnt diese Karte vor Leichtfertigkeit und Sorglosigkeit. Sagt wir sollen uns nicht wie ein Narr verhalten! Hier ist Naivität, Verspieltheit und Impulsivität als Fehlverhalten ein zu stufen. Gemeint sind jene, die sich von ihren Leidenschaften treiben lassen. Sich in ihren Phantastereien und Schwärmereien verlieren und unrealistischen Träumereien nachhängen. Menschen die sich ohne die eigene Welt zu meistern mit Dingen außerhalb ihres Verstandes und ihrer Reichweite befassen. Das ist für das eigene Leben äußerst gefährlich, den der Absturz droht!

In negativen Sinn trägt der Narr sein Gaben nutzlos mit sich rum. Dann ist ihm die Erkenntnis Last, da er sie falsch einsetzt und so wandelt er tänzelnd im prunkvollen Gewand, um seine innere Verkümmertheit zu verbergen. Unwissend mit lächelndem Gesicht steuert er auf den Abgrund zu!