Heilsteine

Heilsteine in der Geschichte der Lithotherapie

Heilsteine werden schon seit Jahrtausenden in den unterschiedlichsten Kulturen für Zeremonien und Rituale verwendet. Nachweise von ihnen gibt es zum Beispiel in der ayurvedischen Heilkunde. Aber auch bei den Babyloniern, in der Antike oder bei den indigenen Völkern Südamerikas kamen sie schon früh zum Einsatz. Sie wurden zum Teil gerieben und in Pasten oder ähnlichem verarbeitet. In Europa führte Hildegard von Bingen ihre heilsame Wirkung ein. Die Lithotherapie (Heilsteintherapie) ist somit einige Tausend Jahre alt.

Was sind Heilsteine

Nicht jeder Stein ist ein Heilstein. Nur bestimmte Steinarten unter den Edelsteinen und Halbedelsteinen haben eine heilsame Wirkung auf Lebewesen. Es gibt einige Hundert Steinarten, die als Heisteine bezeichnet werden. Durch Energiewellen oder Schwingungen geben sie etwas an Lebewesen weiter, was eine heilsame Wirkung auf sie hat im körperlichen, seelischen und mentalen Bereich. Wir können die Heilwirkung dieser Heilsteine für uns nutzen und tun dies auch gern in unserer magischen Arbeit. Die Steine wirken über ihre Farben, Formen und Mineralien auf uns wohltuend ein und können Blockaden lösen und den Energiefluss wieder herstellen. Sie sind uns wertvolle Hilfen, um uns mit positiven Schwingungen aufzuladen und unsere Selbstheilungskräfte zu stärken.

Heilsteine unterstützen gesundheitlich förderlich bestimmte physische und auch psychische Symptomatiken und können auch Charaktereigenschaften stärken, die wir uns selbst aneignen oder intensivieren wollen. In der Lithotherapie sind ihre Qualitäten ganz unterschiedlich, weil jeder Heilstein seine eigenen Schwingungen und seine ganz besonderen ihm eigenen Wirkungen auf unser Energiesystem hat. Heilsteine können eine wunderbare Ergänzung sein für jede Form von Energiearbeit. Sie dienen auch der Reinigung der Aura.

Wie wir ihre Heilwirkung nutzen können

Damit Heilsteine ihre heilsame Wirkung entfalten können bei unserer magischen Arbeit, können wir sie zum Beispiel bei uns tragen (am besten auf der Haut), größere Steine in unseren Räumen platzieren oder in Form von Schmuck verwenden. Als Schmuck werden sie schon seit tausenden von Jahren verwendet, wie Fundstücke vergangener Kulturen beweisen. Sie können auf Körperstellen, die Unterstützung benötigen, aufgelegt werden. Wir können sie bei Ritualen zum Beispiel auf einem Altar oder vor uns platzieren für Meditationen. Auch im Trinkwasser entfalten sie ihre heilsame und reinigende Wirkung. Sie laden das Wasser wunderbar auf. Wenn wir zuvor ein paar Stunden Heilsteine darin platziert haben, schmeckt es hinterher großartig.

Das Entladen von Heilsteinen

Für eine optimale Wirkung der Heilsteine ist es wichtig, sie nach dem Tragen oder Auflegen regelmäßig von ihrer statischen Aufladung zu entladen und von den in ihnen aufgenommenen Informationen zu reinigen. Die Heilsteine lassen sich dabei leicht entladen, indem wir sie unter fließendes Wasser halten. Wir können sie auch in eine natürliche Wasserquelle dafür legen oder halten, wenn wir eine in unserer Nähe haben. Wichtig ist jedoch darauf zu achten, dass sie hinterher nicht direkt wieder am Körper getragen werden.

Das Reinigen von Heilsteinen

Im nächsten Schritt müssen sie dann nämlich noch gereinigt werden. Denn die Informationen (Gefühle, Krankheiten oder ähnliches, mit denen sie zuvor im Kontakt waren), werden von ihnen gespeichert. Um diese Informationen zu löschen, damit die Heilsteine uns wieder neu heilsam unterstützen können, müssen wir die Steine reinigen. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten.

Wir können die Heilsteine zum Beispiel in einem Natursalzbad reinigen. Dazu füllen wir die Steine in eine kleine Glasschale und Salz in eine größere. Die kleine Schale mit den Steinen legen wir dann in die größere mit Salz. Das Salz sollte dabei über die Steine reichen. Wir lassen sie dann am besten über Nacht so reinigen. Die vorher darin enthalten Informationen werden gelöscht. Wichtig ist, die Steine nicht direkt ins Salz zu legen, da sie sonst Schaden nehmen.

Andere Möglichkeiten sind, die Heilsteine in einer Amethystdruse zu reinigen oder die Steine mit reinigendem Räucherwerk wie Salbei oder Zedernholz zu reinigen. Wir können für die Räuchervariante reinigendes Räucherwerk verbrennen, z.B. mit Kohle, und die Steine in den Rauch halten. Unterstützen lässt sich dies durch das Visualisieren von reinigendem weißen Licht, das die Heilsteine reinigt. Wir können zusätzlich auch die geistige Welt dafür um Unterstützung bitten.

Das Aufladen von Heilsteinen

Um die Heilsteine hinterher wieder aufzuladen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Denn die Wirkkraft der Heilsteine kann nachlassen durch unsere Nutzung. Sie bedürfen also einer weiteren Pflege, sogar noch über das Reinigen und Entladen hinaus. Durch das Aufladen der Steine wird ihre Wirkkraft wieder verstärkt. Dazu können wir die Heilsteine zum Beispiel direkt einige Minuten in unseren Händen aufwärmen. Oder wir legen sie ein paar Stunden in mildes Sonnenlicht. Wir können sie aber auch über einige Stunden in Vollmondlicht legen. Auch Reiki oder andere Mittel der Energieübertragung können dafür verwendet werden. Dasselbe kann ein Visualisierungsritual mit Licht und Bitten um Unterstützung der geistigen Welt bewirken. All diese Methoden laden unsere Heilsteine wieder magisch auf für ihren nächsten Einsatz.

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