Tarotkarten-Bedeutung

Tarotkarten Bedeutung

Deutung der Tarotkarten

Im Folgenden findest du eine ausführliche Beschreibung zu den einzelnen Tarotkarten. Denn damit kannst du unsere kostenlosen online Tarot Orakel noch besser für dich nutzen. Weshalb wir unsere Tarotkarten auch extra für euch gestaltet haben. Dabei haben wir darauf geachtet, das die Bedeutung der einzelnen Tarotkarten die gleiche ist, wie bei dem Raider Wait Tarot.

Erst kommen die Tarotkarten der großen Arkana. Die wichtigsten Tarotkarten in diesem Wahrsagekartensatz, weil sie die Archetypen sind, welche die Grundstrukturen unseres Unterbewusstseins darstellen. Das heißt, wir alle unterliegen diesen Archetypen mit unseren Vorstellungs- und Handlungsmustern. Deshalb ist die große Arkana das Herzstück in diesem schönen Kartensatzes. Wunderbar, leicht verständlich und eingehend beschrieben in der archetypischen Heldenreise weiter unten.

Anschließen folgen die Tarotkarten Schwerter, Tarotkarten Kelche, Tarotkarten Münzen und Tarotkarten Stäbe. Diese nennt man die kleine Arkana.

Tarotkarten Bedeutung – die große Arkana

Klick einfach auf die Tarotkarte deiner Wahl um zur Beschreibung zu kommen:

Der Narr Tarotkarte
Der Magier Tarotkarte
Die Hohepriesterin Tarotkarte
Die Herrscherin Tarotkarte
Der Herrscher Tarotkarte
Der Hohepriester Tarotkarte
Die Liebenden Tarotkarte
Der Wagen Tarotkarte
Die Gerechtigkeit Tarotkarte
Der Eremit Tarotkarte
Das Schicksalsrad Tarotkarte
Die Kraft Tarotkarte
Der Gehängte Tarotkarte
Der Tod Tarotkarte
Die Maßigkeit Tarotkarte
Der Teufel Tarotkarte
Der Turm Tarotkarte
Der Stern Tarotkarte
Der Mond Tarotkarte
Die Sonne Tarotkarte
Das Gericht Tarotkarte
Die Welt Tarotkarte

Tarotkarten Bedeutung – die kleine Arkana

Die Schwerter der Tarotkarten

Klick einfach auf die Tarotkarte deiner Wahl um zur Beschreibung zu kommen:

König der Schwerter Tarotkarte
Königin der Schwerter Tarotkarte
Ritter der Schwerter Tarotkarte
Bube der Schwerter Tarotkarte
Zehn der Schwerter Tarotkarte
Neun der Schwerter Tarotkarte
Acht der Schwerter Tarotkarte
Sieben der Schwerter Tarotkarte
Sechs der Schwerter Tarotkarte
Fünf der Schwerter Tarotkarte
Vier der Schwerter Tarotkarte
Drei der Schwerter Tarotkarte
Zwei der Schwerter Tarotkarte
As der Schwerter Tarotkarte

Die Kelche der Tarotkarten

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König der Kelche Tarotkarte
Königin der Kelche Tarotkarte
Ritter der Kelche Tarotkarte
Bube der Kelche Tarotkarte
Zehn der Kelche Tarotkarte
Neun der Kelche Tarotkarte
Acht der Kelche Tarotkarte
Sieben der Kelche Tarotkarte
Sechs der Kelche Tarotkarte
Fünf der Kelche Tarotkarte
Vier der Kelche Tarotkarte
Drei der Kelche Tarotkarte
Zwei der Kelche Tarotkarte
As der Kelche Tarotkarte

Die Münzen der Tarotkarten

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König der Münzen Tarotkarte
Königin der Münzen Tarotkarte
Ritter der Münzen Tarotkarte
Bube der Münzen Tarotkarte
Zehn der Münzen Tarotkarte
Neun der Münzen Tarotkarte
Acht der Münzen Tarotkarte
Sieben der Münzen Tarotkarte
Sechs der Münzen Tarotkarte
Fünf der Münzen Tarotkarte
Vier der Münzen Tarotkarte
Drei der Münzen Tarotkarte
Zwei der Münzen Tarotkarte
As der Münzen Tarotkarte

Die Stäbe  der Tarotkarten

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König der Stäbe Tarotkarte
Königin der Stäbe Tarotkarte
Ritter der Stäbe Tarotkarte
Bube der Stäbe Tarotkarte
Zehn der Stäbe Tarotkarte
Neun der Stäbe Tarotkarte
Acht der Stäbe Tarotkarte
Sieben der Stäbe Tarotkarte
Sechs der Stäbe Tarotkarte
Fünf der Stäbe Tarotkarte
Vier der Stäbe Tarotkarte
Drei der Stäbe Tarotkarte
Zwei der Stäbe Tarotkarte
As der Stäbe Tarotkarte

Tarotkarten – archetypische Heldenreise

Ein ganzer Tarotkarten Satz besteht aus 78 Karten. Im folgenden gehen wir auf die 22 Tarotkarten der große Arkana ein. Wobei diese die Archetypen darstellen, dieses sind die Grundstrukturen des Unterbewusstseins, dem wir alle mit unseren Vorstellungs- und Handlungsmustern unterworfen sind.

Bedeutung der 22 Tarotkarten der großen Arkana

Die archetypische Heldenreise

Für das Verständnis dieser 22 Tarotkarten, nehme ich euch mit auf die archetypische Heldenreise. Diese durchlaufen wir im Prinzip alle! An manchen Stellen bleiben wir stecken oder müssen Abschnitte des Weges erneut gehen, aber wenn wir bereit sind zu wachsen, dann stehen wir am Ende dieser Reise als strahlende Heldin oder starker Held da.

Beginnen tut diese in Mythen oft dargestellt Reise mit dem Narren. Da er eine aufrichtige Seele hat, wie die eines Kindes, sich der Gefahren völlig unbewusst ist, wandert er offen und neugierig seines Weges. Daher lässt er sich auch gerne sorglos und spontan von allem und jedem mitreißen. Dumm ist er dennoch nicht, er hat einen gesunden Instinkt. Neugierig, naiv und aufgeschlossen beginnt die Heldin oder der Held seine Reise.

Magier und Hohepriesterin verkörpern das Überirdische, magische Kräfte, die Kontemplation, die Dualität und sind die himmlischen Eltern, die ihrer Heldin oder ihrem Helden auf dem Weg Prüfungen auferlegen, die gemeistert werden sollen. Dabei verkörpert der Magier das archetypisch Männliche und ist der direkte Gegenpol zur Hohepriesterin, die das archetypische Weibliche darstellt. Beide Pole sind in sich zum Ausgleich zu bringen und zu entwickeln.

Die irdische Mutter und der irdische Vater werden von der Herrscherin und dem Herrscher repräsentiert, wobei die Herrscherin das Prinzip der uneingeschränkten Fülle des Lebens symbolisiert und der Herrscher das ordnende und schützende Prinzip. Sie stehen für alle männlichen und weiblichen Urprinzipien im konkreten Leben. Auch die irdischen Eltern stellen unserer Heldin und unserem Helden ihre Aufgaben und fordern das Erwachsenwerden.

Das sind die Ausgangspunkte der Reise. Himmlische und irdische Eltern stellen ihrer Heldin oder ihrem Helden ihre Prüfungen und zeigen gleichzeitig das Ziel. Am Ende der Reise sollen alle irdischen-himmlischen und weiblichen-männlichen Anteile in einer Person vereint sein.

Das Erwachsen werden

Der Hohepriester stellt die Ausbildung des Narren dar. Er nimmt die Erziehung in die Hand und bereitet aufs Leben vor. Hierdurch soll das Gewissen ausgebildet werden, um zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können. Infolge der Erfahrungen die wir hier machen, schulen wir unser Empfinden für Gerechtigkeit und deren Notwendigkeit. Stellte der Narr die Kindheit dar, so ist der Hohepriester das Ende der Kindheit.

Sind wir über das Kindsein hinausgewachsen entsteht die Leidenschaft sich im Anderen wieder zu finden und der Wunsch nach Partnerschaft und Liebe. Dieses Verlangen finden wir in der Tarotkarte die Liebenden wieder. Ebenso kennzeichnet sie die Hingabebereitschaft und Leidenschaft die uns antreibt zu uns selbst zu finden, uns selbst zu verwirklichen und die uns nach der Erfüllung unserer Sehnsüchte streben lässt. Früher nannte man diese Tarotkarte auch die Entscheidung, den Leidenschaft für etwas oder jemanden zu entwickeln, heißt auch sich dafür zu entscheiden.

Das verlassen des Elternhauses

Hierfür müssen wir die Komfortzone des Heimes und der Familie verlassen. Hinaus in die Welt um Neues zu entdecken und erobern. Mit der Tarotkarte der Wagen, auch der große Aufbruch genannt wird dies dargestellt. Nun sind wir auf uns alleine gestellt und für uns alleine verantwortlich. Das Lenken des Wagens erfordert Geschicklichkeit und Spontanität mit dem Umgang von dem was auf uns zukommt. Nun werden wir ganz mit der Dualität konfrontiert um höhere Ziele und Ganzheit zu erlangen.

Die Erfahrungen die wir hierbei im Handeln machen, bringen ein Empfinden für Gerechtigkeit und deren Notwendigkeit hervor. Die Tarotkarte Gerechtigkeit zeigt die Ausbildung des Bewusstseins, des Verstandes und der Urteilskraft. Dies hilft uns für die Folgen unseres Tuns selbst aufzukommen.

Die Tarotkarte der Eremit steht für die Reifung unserer Person über Erkenntnisse die wir nur in der Einsamkeit und Abgeschiedenheit erlangen. Abseits des Trubels ohne Ablenkung ganz auf uns selbst konzentriert. Erkenntnisse die nicht durch unser Handeln, sondern durch Kontemplation zu gewinnen sind. An dieser Stelle weiß unsere Heldin oder unser Held nun, wer sie wirklich sind.

Der Weg der Erkenntnis führt zum Ziel

Diese Wissen um „wer wir sind und was wir wollen“ hilft uns beim Schicksalsrad. Diese Tarotkarte beinhaltet die Aufgabe sich dem Außen zu stellen. Nicht immer sind wir Herr der Lage und Unvorhergesehenes kommt von außen auf uns zu. Manchmal sind wir auf der abwärts schwingenden Seite des Rades und manchmal auf der aufschwingenden Seite des Rades. Dies heißt es zu erkennen und sich diesem an zu passen. Nutze immer den Schwung des Rades, gibt es hier für unsere Heldin oder unseren Helden zu lernen.

Dafür müssen wir oft mit unserem eigenen Animalischen ringen. Dies wird im Bild der Tarotkarte der Kraft deutlich. Die Zähmung der Triebnatur, des eigenen Schweinehundes den es zu überwinden gilt oder auch die liebevolle Annahme unserer eigenen Triebe und Wildheit.

Das ruft oft eine Krisensituation hervor! Was in der Tarotkarte der Hängende oder auch Gehängte dargestellt wird. Die Heldin oder der Held stecken fest in Vorstellungen und Wünschen gegenüber dem Leben. Dies passiert wenn sie sich selbst und den Weg, den sie zu gehen haben, verleugnen. Zumeist geht es darum bestimmte Dinge ein zu sehen und vor allem auch die Bereitschaft los zu lassen. Von Vorstellungen, Wünschen und auch Personen. Hierfür müssen die Heldin oder der Held in die eigene Unterwelt abtauchen und ihre Dämonen bekämpfen.

Der Reifungsprozess

Als erstes begegnet uns in der Unterwelt der unvermeidliche Tod. Er steht für das „große Loslassen“ und ist unbestechlich. An diesem Punkt des Lebens müssen wir „Lebewohl“ sagen. Von Personen und ebenso vom kranken Ego, welches das Bewusstsein dominiert. Tun wir dies nicht, sind wir selber am Sterben. Diese Erfahrungen sind schmerzlich, erschreckend, beängstigend, haben aber immer einen bereinigenden und ebenso gebärenden Effekt. Dort wo losgelassen wird, entsteht Platz für Neues.

Der Engel der Mäßigkeit ist die Seelenführerin in der dunklen Unterwelt unserer Heldin und unseres Helden. Sie gibt Hinweise auf die Notwendigkeit der Mäßigung. Des Ausgleichs und Austauschs zwischen widerstrebenden Kräften. Dort wo ein rechtes Maß eingehalten wird, sprudelt das Leben in all seiner Herrlichkeit.

Doch auch der Teufel erscheint uns in der Unterwelt, er steckt in jedem von uns und will uns verführen. Er steht für die Illusionen die unsere Heldin oder unseren Helden blenden und gefangen halten. Die scheinbare Erfüllung der Sehsüchte erscheint hier als verführerische Fata Morgana, der oft blind gefolgt wird. Daher müssen wir aufpassen nicht Sklave unserer eigenen Trugbilder zu sein. Denn wenn wir den Ruf des Teufels folgen, verkaufen wir unsere Seele.

Die Befreiung

Das sich befreit aus der Unterwelt, den Fängen des Teufels, das Zerstören der Illusionen, wird durch den Fall des Turmes eingeläutet. Unsere vermeintlich Sicherheit gebenden Mauern brechen infolge dessen zusammen. Dies erlebt die Heldin und der Held zunächst als Katastrophe. Über das Feld von Trümmern muss sich ein Weg aus dem Chaos gebahnt werden.

Die Tarotkarte der Stern verheißt hier das Ziel unserer Reise, das zu erreichen gilt. Hier liegt unsere Zukunft, die Erfüllung unseres Selbst. Er ist leuchtender Wegweiser in der Dunkelheit der Nacht und führt unsere Heldin und unseren Helden aus der Unterwelt heraus.

Allerdings muss jetzt die Heldin und der Held die Rückreise in die äußere Welt angetreten. Dabei gilt es Ängste und das Grauen der Nacht zu überwinden. Konkret besteht das Problem, den dunklen Aspekt des Seins nicht zu verfallen und sich nicht in der Unterwelt zu verirren oder es sich dort gar bequem zu machen. Das gilt zu erkennen und nicht den Täuschungen zu unterliegen, es gebe eben nicht das Licht und man müsse für immer hier bleiben. Dies bedeutet die Tarotkarte der Mond.

Das Auftauchen aus der Unterwelt

Erreicht die Heldin oder der Held die Oberwelt und damit das Sonnenlicht wohlbehalten wieder, ist die gefährliche Reise durch die Unterwelt beendet. Das Leben darf gefeiert und in vollen Zügen genossen werden. Die Tarotkarte die Sonne ist Ausdruck großer Lebensfreude, Vitalität, Wärme und Zuversicht.

Haben wir die Lebensaufgaben sinnvoll gemeistert? Waren wir auf unserem Weg gerecht und liebend? Oder pflastern Leichen unseren Weg oder liegen verborgen in unserm Keller (Unterbewusstsein/Unterwelt)? Dies erfahren wir in der Phase die diese Tarotkarte zum Ausdruck bringt. Das (jüngste) Gericht! Hier wird unser Gewissen geprüft. Es ist Zeit sich selbst zu offenbaren und Vergebung zu suchen.

Das Ziel

Erst wenn wir unsere Seele gereinigt haben, sind wir mit der Tarotkarte die Welt an unserem wahren Platz angekommen. Haben die Herausforderungen und Aufgaben gelöst, sind zu dem gereift was uns ausmacht und können sagen. „Hier gehöre ich hin, das bin ICH, in meiner eigenen Vollkommen.“ Erst die Tarotkarte die Welt stellt das endgültige Ziel der Reise der Heldin und des Helden dar, die letztendlich die Reise zur eigenen Vervollkommnung ist. Die Entwicklung zu einem Menschen, der sich sowohl seiner äußeren als auch seiner inneren Kräfte bewusst ist, und diese auch einsetzen kann.

So sind wir im Leben selber der Narr, der Magier, die Hohepriesterin, selber Mutter Herrscherin oder Vater Herrscher, finden uns in den Liebenden wieder, oder hängen fest wie der Gehängte, kommen mit unserer Unterwelt in Berührung und suchen nach unserem Stern und unserer Welt. Die Tarotkarten helfen uns zu verstehen wo wir gerade stehen und in welcher Entwicklungsphase wir uns befinden. Dabei können wir entsprechende Phasen immer und immer wieder durchlaufen.

Ich hoffe sehr, dass euch diese Geschichte als Inspiration sowohl für das eigene Leben als auch für die Interpretation der Tarotkarten der grossen Arkana helfen wird!

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