Uranus im Steinbock

Uranus im Steinbockzeichen 1988 – 1995/1996

Menschen mit Uranus im Steinbock sind sehr ehrgeizig und erfolgsorientiert, wobei sie zusätzlich von ihrem Gespür für Macht und Autorität unterstützt werden.
Dabei haben sie vielleicht etwas ungewöhnliche Lebensziele.
Ihr mathematisch-wissenschaftliches und technisch-konstruktives Talent setzen sie mit viel Konzentration ein. Hierbei kommen ihnen originelle Ideen. Diese nutzen sie hinsichtlich geschäftlicher Interessen, um die Karriereleiter weiter zu erklimmen oder ihre Position zu stärken. Eine herausfordernde Uranusstellung deutet jedoch auf übertriebenen Ehrgeiz hin, der sie dazu veranlasst zu hohe Ansprüche an ihren Beruf zu stellen. Daher kann es bei solchen Menschen zu plötzlichen Berufswechseln kommen.
Auf der anderen Seite besitzen sie die Fähigkeit für alte Einfälle neue Anwendungsbereiche- oder Möglichkeiten zu finden. Allerdings fällt es ihnen schwer „Altes“ loszulassen und „Neuem“ Platz zu verschaffen. Sie schwanken ständig, ob sie etwas alte Ordnung bewahren oder ob sie einfach eine unklare Neuordnung riskieren sollen. Dennoch wünschen sie sich einen konstruktiven Wandel, halten jedoch weiterhin an Vergangenem fest, da sie es nicht komplett aufgeben wollen. Möglicherweise versteifen sie sich zu stark auf bestimmte Vorhaben und stehen sich damit selbst im Weg. Diese Menschen müssen lernen ihre neuen Ideen sorgfältig auf einem bereits bestehenden Fundament aufzubauen.
Letztendlich wollen sie den Status Quo verändern, damit sie mehr Sicherheit garantieren können. Daher gehören sie zu denjenigen, die Veränderungen auf staatspolitischen und wirtschaftlichen Gebieten in die Wege leiten.
Schließlich befindet sich Uranus, der Planet der Veränderung, im Saturn-Zeichen Steinbock, der für alte Strukturen und festgefahrene Traditionen steht. Das bedeutet, der Uranus im Steinbock reißt die Grundmauern der Gesellschaft nieder, politisch ebenso wie sozial.
So muss man erst einmal an das Jahr 1990 denken, in dem es zur Wiedervereinigung Deutschlands kam. Dort wurde im wahrsten Sinne des Wortes 1989 eine Mauer niedergerissen. Die damit erlangte Freiheit hatte zunächst einen Wirtschaftsaufschwung zur Folge, da die ehemaligen DDR-Bürger alles Versäumte jetzt nachholten, indem sie sich beispielsweise auch ein Auto oder Möbel aus dem Westen anschafften. Außerdem wurden in Firmen Überkapazitäten angehäuft und es kam zu Lohnerhöhungen, die allerdings weit über dem Produktionszuwachs lagen. Dadurch boomte vorerst das Geschäft im ehemaligen Westdeutschland. Der globale Wirtschaftsabschwung konnte so erst einmal kompensiert werden. Doch nach dem vorläufigen Wiedervereinigungsboom verlagerte sich die Weltwirtschaftskrise auch auf Deutschland und die Konjunktur brach 1993 zusammen.
So war erstmals eine Masse von ca. 4 Mio. Menschen im Jahre 1994 in Deutschland arbeitslos.

Uranus im Horoskop, allgemein