Uranus im Widder

Uranus im Widderzeichen: 1927/1928 –  1934/1935, 2010/2011 – 2018/2019

Menschen mit Uranus im Widder sind regelrechte Draufgänger, die mutig, initiativ und erfinderisch agieren. Ihnen ist es besonders wichtig, frei und selbstständig handeln zu können. Sie versuchen die Welt zu verändern, indem sie alles anders machen, als die Generation vor ihnen und lehnen die Vergangenheit auf schroffe Art und Weise ab.
Sie sagen grundsätzlich und gerade heraus, was sie denken, manchmal gehen sie dabei aber etwas zu impulsiv oder sogar jähzornig vor.

Menschen mit Uranus im Widder müssen lernen, mit ihrem Individualismus nicht zu übertreiben, da sie ansonsten die sozialen Zusammenhänge ausblenden, wodurch die Verwirklichung weitreichender Pläne blockiert wird.

Solche Menschen lieben das Abenteuer und sind ständig auf der Suche nach neuen Erfahrungen.
Dieser Kampf um Freiheit spiegelt sich auch in der gesamten Generation wider.

In dem 7-Jahres-Abschnitt des Uranus im Widder herrscht eine gereizte und nervöse Stimmung in der Bevölkerung. Sie äußert sich einerseits in Form von vermehrten Völkerwanderungen und andererseits als Vorbote von Auseinandersetzungen und Kriegen.

Von 1927 bis 1935 braute sich in Deutschland eine neue Kraft zusammen, von der sich die Menschen Freiheit und Unabhängigkeit erhofften, die soziale Probleme lösen sollte. Uranus im Widder erreichte hier jedoch einen eher unglücklichen Höhepunkt.

Wenn man sich an die Zeit zwischen 1927 und 1935 erinnert, denkt man einerseits sicherlich an den „Schwarzen Freitag“ am 25.10.1929. Durch den damaligen Börsenkrach erhöhte sich bis 1932 die Zahl der arbeitslosen Amerikaner auf 25%, womit die Weltwirtschaftskrise begann. In Deutschland hatte dies 6,14 Millionen Arbeitslose (im Jahre 1932) und sozialen Abstieg zur Folge. In die Weimarer Republik hatte das Volk letztlich jedes Vertrauen verloren, geschweige denn die Hoffnung, einen Weg aus der Wirtschaftskrise zu finden. So verschlechterte sich nach und nach die Stimmung im Volk und führte letztendlich in der darauffolgenden Uranus-Generation zum 2. Weltkrieg.

Viele, die in den Jahren 1928-1934 geboren wurden, haben nicht nur Uranus im Widder, sondern hierzu auch ein Quadrat von Pluto im Krebs. Es handelt sich um jene, die durch den 2. Weltkrieg (1939-1945) besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden (Uranus im Stier).
So wurden 2010 in einem weiteren Widder-Uranus-Zyklus erstmals sexuelle Missbrauchsfälle der katholischen Kirche bekannt. Im Jahre 2011 kam es zum „Arabischen Frühling“, bei dem es einige Proteste, Aufstände und Revolutionen gegen die Gewaltherrschaft in Tunesien, Algerien und Ägypten sowie vielen weiteren arabischen Ländern gab.

Uranus im Horoskop, allgemein