Uranus in den Fischen

Uranus im Fischezeichen 2003– 2010/2011

Menschen mit Uranus in den Fischen sind sehr intuitiv und medial veranlagt.
Daher rührt wohl ihre wissenschaftliche Neugierde für das Wirken des Unbewussten sowie Unterbewussten. Vermutlich fühlen sie sich deshalb auch zu mystisch gefärbten Religionen hingezogen. Diese Neigung äußert sich beispielsweise als Interesse für Meditation, östliche Philosophien, Yoga und dergleichen.

Aufgrund ihrer besonderen Antennen kommen ihnen richtungsweisende Ideen durch plötzliche Eingebungen, Visionen oder Träume. Häufig sind sie dem Unterbewusstsein näher als dem Bewusstsein. Daher fühlen sie sich meist unverstanden und tun sich in der harten, materiellen Welt schwer. Diese Problematik äußert sich häufig in Unzuverlässigkeit oder Täuschungsmanövern, um unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehen.
Zudem besteht die Neigung zu Geheimniskrämerei.

Solche Menschen sind fähig die Gefühle und Bedürfnisse ihrer Mitmenschen wahrzunehmen. Daher können sie sowohl deren Freude als auch Kummer erspüren, was durch ihr ausgeprägtes Mitgefühl zusätzlich verstärkt wird. Sie saugen die Emotionen ihrer Umgebung regelrecht auf wie ein Schwamm. Jedoch bringt sie jegliche Disharmonie wegen ihrer hypersensiblen Art leicht aus dem Gleichgewicht und kann zu physischen sowie psychischen Belastungen ihrer Nerven führen. Bei einer herausfordernden Uranusstellung versuchen sie diese möglicherweise mithilfe von Drogen oder Alkohol zu kompensieren.

Generell träumen solche Personen von einer besseren Welt. Sie scheinen die Lösungen für die Probleme der Zivilisation zu kennen und wollen durch Menschenliebe zur Weltverbesserung beitragen. Sie glauben stets an das Höchste im Menschen. Manchmal haben sie jedoch unrealistische Phantasien sowie merkwürdige oder sogar weltferne Ideale.

Die Generation des Fische-Uranus bringt spirituelle Bewegung, aber auch ein verändertes Bewusstsein der Allgemeinheit. Der Drang nach Wahrheit und Authentischem führt zu deren Wiedergeburt. Der Glaube zur Religion und deren Darstellung verändern sich.
Die vorherige Uranus-Generation drängte nach neuer Freiheit in den Illusionen der „goldenen Zwanziger“ (1920-1927). Dies war eine sehr unruhige, chaotische Zeit, in der es zu täglichen Auseinandersetzungen kam. Die Gesellschaft brodelte regelrecht und verlangte nach wirtschaftlicher sowie politischer Unabhängigkeit.

Anfang der 2000er Jahre war die Verbindung an die Religion längst nicht mehr so ausgeprägt wie früher. Die meisten Eltern verzichteten auf eine religiöse Erziehung ihrer Kinder, weil diese ihnen die spätere religiöse Entscheidung freistellen und nicht beeinflussen wollten.

Am 19. April 2005 wurde Joseph Ratzinger zum Papst Benedikt XVI. gewählt. Damit vertrat erstmals seit 482 Jahren wieder ein Deutscher dieses Amt. In seiner Stellung als Papst legte er den Fokus mehr auf eine konservativ gelebte Religion.

Am 22. November des gleichen Jahres wurde Angela Merkel zur deutschen Bundeskanzlerin gewählt. Darin spiegelt sich ein Umdenken der Gesellschaft wider, da zum ersten Mal eine Frau dieses Amt bestieg, was Jahre zuvor noch undenkbar war.

Uranus im Horoskop, allgemein